Quantcast Die Listen von St Cyprien
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Die listen von St Cyprien


Eine der Zielsetzungen des Projekts besteht darin, die Dokumente und Informationsquellen über die ausländischen jüdischen Flüchtlinge in Frankreich zu veröffentlichen und zugänglich zu machen.

Das Online-Stellen der Listen von St Cyprien stellt den Beginn dieses Vorhabens dar.
Dorot veröffentlicht ebenfalls nach und nach nach Maßgabe der Erfassung dieser Daten die Listen ausländischer jüdischer Flüchtlinge, die in den verschiedenen französischen Départements und in den anderen Internierungslagern erfasst wurden
Genauso wie bei denen für St Cyprien handelt es sich nur um partielle Listen, aber Dorot versucht, die Daten zu verknüpfen, um die Arbeit der Forscher und der Familien zu erleichtern.

Listen von St Cyprien /152 Seiten.
listest_cyprien01Quelle: Archive des Départements der Pyrénées Orientales

Die Listen, die am 4. und am 7. Oktober 1940 von dem Kommandanten des Lagers von St Cyprien, Oberstleutnant Leclerc, erstellt wurden, sind an den Präfekten der Pyrénées Orientales in Perpignan gerichtet.

Die meisten Internierten, die sich zu diesem Zeitpunkt in St Cyprien befanden, sind im Verlauf der Monate Mai und Juni 1940 angekommen. Die große Mehrheit der Internierten sind durch die belgischen Behörden ab dem 10. Mai 1940 festgenommen worden. Sie wurden dann zusammengezogen und durch Transitlager Richtung St Cyprien deportiert. Ihr Besitz wurde beschlagnahmt. Bestimmte Aufstellungen ermöglichen es, die Beraubungen abzuschätzen.

Auf der Einführungsseite befindet sich eine Statistik der Nationalitäten.

Die ursprüngliche Zählung weist zahlreiche Fehler auf.

Eine Seite beinhaltet folgendes: Die in den Listen benutzten Abkürzungen; die Zwischenlager, in denen sich die Internierten vor ihrer Aufnahme in St Cyprien befunden haben, sowie die verschiedenen bei den Internierten beschlagnahmten Devisen und manchmal die Orte, an denen sie ihnen abgenommen wurden.
Es folgen die nach Nationalitäten geordneten Listen. Indexiert auf den Originalen

  • 54 Seiten für die Deutschen All 1 bis All 54
  • 31 Seiten für die ehemaligen Österreicher EA 1 bis EA 31
  • 10 Seiten für verschiedene Nationalitäten D1 bis D10
  • 2 Seiten für die Tschechoslowaken T1und T2
  • 5 Seiten für die Polen P1 bis P5
  • 7 Seiten für Staatenlose deutscher Herkunft Ap1 bis Ap7
  • 7 Seiten für Staatenlose diverser Herkunft Ap D1 bis Ap D7
  • 1 Seite für die ehemaligen Angehörigen der internationalen Brigaden BI 1
  • 2 Seiten für Saarländer und Danziger DS1 und DS2


Die Photographien stammen von Herrn Marcel Martinez, dem wir hiermit danken möchten.
Die Erfassung ist teilweise durch eine optische Schrifterkennung (OCR) erfolgt und wurde von Dorot überprüft und korrigiert.
Die Erfassung der Daten in Excel© ergibt bei den ehemaligen Angehörigen des Reichs leicht veränderte Zahlen in Bezug auf die verschiedenen Herkunftsnationalitäten.

Dorot hat gezählt

  • 1988 Deutsche, d.h. 48 mehr als in der Originalstatistik
  • 1086 ex-Österreicher, d.h. 49 mehr als in der Originalstatistik
  • 267 ex-Polen, d.h. 81 mehr als in der Originalstatistik
  • 351 Staatenlose

insgesamt 3 858 Internierte auf sämtlichen Listen

Die Online-Suche: ein Werkzeug in Entwicklung.

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Name
Vorname
(Geburts-)Ort
Es genügt, wenn Sie nur eines der drei Felder ausfüllen, aber je mehr Informationen Sie eingeben, desto mehr Chancen haben Sie, etwas zu finden.

 

 

 

  • Die Ergebnisseite zeigt alle jene Informationen an, die auf dem Originaldokument für jeden Internierten aufscheinen.
  • Personenstand, letzter Wohnort, Transitlager und Aufstellung dessen, was ihm/ihr geraubt worden ist und manchmal der Ort der Beraubung.

Z.B: es wird nach Edouard Aptowizer gesucht. Die Suchmaschine gibt als Ergebnis:

3082 Aptowitzer Edouard geboren am 01/06/1904 in Wien (Jude).
Wohnsitz vor dem Krieg: Merxplas
Verschiedene Lager: Orléans, Cepoy
Anmerkung: Cerdon 128 Fb, 30$
- Staatenlos, ehemaliger Deutscher
- Deportiert Transport 30 Drancy



In einem Feld haben die Forscher von Dorot die in anderen Quellen gefundenen Daten hinzugefügt, die es ermöglichen, das Schicksal des Internierten zu dokumentieren: Deportationsliste, Akte in einem anderen Département-Archiv als Ad 66, Karteikarte über die Repatriierung, Erwähnung in einer Zählung usw.…


Achtung : Die Suchmaschine liefert nie mehr als 50 Ergebnisse pro Anfrage, um die Arbeit von Dorot zu schützen.

Wenn Sie statistische Daten aus dieser Datenbank erhalten möchten, können sie uns gerne kontaktieren.

Diese Angaben unterliegen ständiger Aktualisierung. Wir bedanken uns im Voraus für jede Information über eine auf dieser Webseite erwähnte Person.



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