Quantcast Das Aufnahmezentrum von Chansaye
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Das Zentrum von Chansaye




Die Eröffnung im November 1941 des Aufnahmezentrums von Chansaye im Département Rhône, das dazu bestimmt war, Internierte aus dem Lager Gurs aufzunehmen, war für das Team der DCA ein Sieg über das Internierungssystem von Vichy. Die Verwirklichung dieser ersten Unternehmung erforderte aufgrund der Schwierigkeiten, auf die das Team des Abbé Glasberg stieß, besonders langwierige Vorbereitungen.

David Donoff, Sozialassistent der DCA und im Lager freiwillig interniert, verlässt Gurs in den frühen Morgenstunden des 25. Novembers 1941 in Richtung Chansaye mit den ersten siebenundfünfzig „nicht frei zu lassenden beurlaubten“ Insassen.


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Der junge Mann ist 21 Jahre alt und besitzt eine unerschütterliche Entschlossenheit, es ist ein Sieg für die DCA, diese erste Überstellung durchgesetzt zu haben.

 

 

 

 

Heinz Pollak gehört zu dieser ersten Gruppe. Er wurde 1911 in Wien in Österreich geboren, hat Medizin studiert und ist kurz nach seiner Promotion aus Österreich nach Brüssel geflüchtet, von wo er am 10. Mai 1940 in das Lager von St. Cyprien deportiert wurde.
Nach der Schließung von St. Cyprien wird er nach Gurs überstellt, arbeitet als Arzt für die Internierten im Lager. Er ist Mitglied der kommunistischen Partei und bewegt sich im Lager ziemlich frei.
Er schildert die Abfahrt:
„Ein Wagen der Kommandantur brachte unser Gepäck am Vorabend in die Garage beim Lagereingang. Die Abfahrt war auf 5 Uhr morgens festgesetzt. Wir brachen um 4 Uhr auf, trotz der nächtlichen Stunde von ein paar Freunden begleitet. Dann wurde das Gepäck kontrolliert, und wir stiegen in einen mit einer Plane zugedeckten Lastwagen, in den kein Lichtschein drang. Wann sich der Schlagbaum hob, konnten wir nur vermuten.“

Ein Wind der Freiheit


Der Schlagbaum hob sich. Richtung Chansaye. Es handelt sich um ein Dorf, das einige Kilometer von der Gemeinde Poules-les-Echarmeaux im Département Rhône gelegen ist. Es befindet sich in fast 700 Meter Seehöhe, man gelangt über eine schmale, von hohen dunklen Tannen gesäumte Straße hin.
In Chansaye werden die „Internierten“, die zum Großteil länger als ein Jahr in Gurs interniert waren, versuchen, wieder leben zu lernen.
Das Aufnahmezentrum von Chansaye liegt mitten im Dorf, neben dem Hotel Bancillon. Es handelt sich um einen ehemaligen Gasthof, angelehnt an einen sanft ansteigenden Wald.

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Undatierte Postkarte von Chansaye


Es scheint, dass es zwischen der lokalen Bevölkerung und den Internierten einige Kontakte gegeben hat und dass jeder wusste, dass es sich um jüdische Flüchtlinge handelte.
Ein Bewohner von Chansaye erinnert sich:
„Eine junge Frau, sie war um die 30, wurde Mademoiselle Annie genannt, sie war Österreicherin. Sie lebte in dem großen Haus mit einer Dame, die mindestens 90 Jahre alt war, die war noch recht rüstig. Sie hatten alle möglichen Fetzen als Kleidung n. Nachts schliefen sie im Wald. Da fühlten sie sich sicherer, weil sie schneller fliehen konnten. Mademoiselle Annie kam jeden Tag zu mir, um den englische Rundfunk zu hören, und notierte alle Nachrichten.“

Er erinnert sich ebenfalls daran, dass einer der Flüchtlinge mit der Dorfjugend Fußball spielte.

„Er hieß so ähnlich wie ‚Henaut’, ich weiß nicht, ob das sein richtiger Name war. Er war einer der Jüngsten, vielleicht 22 oder höchstens 25 Jahre alt. Ich weiß nicht, woher er kam. Er sagte es uns natürlich auch nicht. Er hatte, wie alle, falsche Papiere. ‚Henaut’ stand auf der Lizenz, die er brauchte, um an der Fußballmeisterschaft von Vallée de L’Azergue teilnehmen zu können. Da spielten fast nur Leute aus dem Maquis.“

Das Leben organisiert sich. Ein Gemüsegarten wird angelegt, Hühner im Hinterhof legen Eier, gesammelte Beeren und Pilze ergänzen die Verpflegung, welche manchmal durch die Bauern aufgebessert wird, die von Zeit zu Zeit Milch oder etwas Fleisch bringen.
Die Leute im Dorf geben auch Holz zum Heizen oder zur Durchführung von Reparaturen. Manchmal helfen die Flüchtlinge den Bauern bei der Ernte, dann erhalten sie zusätzliche Rationen.

Die Flüchtlinge können sich frei im Dorf bewegen, wenn sie aber in das fünf Kilometer entfernte Poule-les-Echarmeaux müssen, oder wenn Ilse Pollak nach Lyon muss, um sich wegen ihrer Schwangerschaft untersuchen zu lassen, werden sie von einem Mitglied der Vereinigung der Amitié chrétienne begleitet, die bei der Gendarmerie für sie haftet.

Einige entschließen sich zur Flucht. Am 23. Juni 1942 fordert der Präfekt von Lyon seine Kollegen in den neun Départements auf, nach drei Insassen von Chansaye, die geflüchtet sind, zu fahnden.

Eine prekäre Geburt


Ilse Leo wurde 1919 in Berlin geboren. Ihre Familie flüchtet 1938 nach Frankreich. Bis zu ihrer Internierung in Gurs im Juni 1940 lebt sie in Paris. In Gurs arbeitet sie als Krankenschwester und lernt einen Arzt kennen, der so wie sie interniert ist, Doktor Heinz Pollak. Sie „heiraten“ im Lager mit Einverständnis der kommunistischen Partei. Das Paar steht von Anfang an auf der Liste der Personen, die nach Chansaye überstellt werden könnten. Ihre Kompetenz auf medizinischem Gebiet ist ein starkes Argument. In Chansaye wird Ilse schwanger, die Geburt ist für den 29. August 1942 vorgesehen. Fünf Tage davor, am 24. August 1942, wird sie nach Lyon gebracht, wo die Amitié chrétienne eine diskrete Hebamme ausfindig gemacht und alles vorbereitet hat, damit die Entbindung in deren Wohnung stattfinden kann.

Doch ist die Spannung seit den Razzien in Paris im Juli 1942 gestiegen. Bis dahin war das Leben im Aufnahmezentrum eher friedlich verlaufen. Gerüchte über die Vorbereitung neuerlicher Razzien in der Südzone gelangen bis nach Chansaye. Mit dem stillschweigenden Einverständnis der Gendarmerie von Lamure-sur-Azergues warnen David Donoff und der Verwalter des Zentrums Boris Bezborodko die Insassen.

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Ilse Leo Pollak in Chansaye mit ihrer Tochter Susanne


Heinz Pollak erzählt:
„Eines Tages kam der französische Verwalter, David. Er hat ein paar Leute herausgeholt: mich, Jakob, den Koch, und noch zwei, drei Männer. Er hat gesagt, es kommt wahrscheinlich in den nächsten Tagen die Polizei, und er kann überhaupt nichts tun. Er kann uns nur raten, wir sollen bei Nacht und Nebel verschwinden, uns im Wald verstecken und später einen Kontakt zum Haus wiederherstellen. Alle waren gefährdet, am wenigsten die Frauen, aber es konnten nur einige gewarnt werden. Ich habe mich an einen Felsvorsprung erinnert, unter dem man einige Nächte im Regen überstehen konnte. Ich war vier, fünf Tage im Wald, dabei hatte ich einen fürchterlich schmerzenden Zahnabszess. In einem Bach habe ich den Abszess Bach behandelt, sodass schließlich der Eiter abgeflossen ist.“
In diesem Haus sind somit vierzehn der neunundzwanzig zur Deportation bestimmten Personen vorübergehend gerettet. Diejenigen, die von der französischen Gendarmerie verhaftet werden, werden zusammengetrieben, nach Drancy gebracht und deportiert.

Eine Woche nach ihrer Entbindung kommt Ilse nach Chansaye zurück. Heinz ist nicht mehr da, andere Insassen sind ebenfalls weggegangen, um sich anderswo zu verstecken. „Die durch die Deportation geschaffenen Lücken füllen sich sofort wieder auf.“
Nach dieser tragischen Episode organisieren sich die Flüchtlinge. Die deutsche Besetzung der Südzone am 11 November 1942, die ständige Verfolgungsjagd durch die Gestapo, um so viele Juden wie möglich zu verhaften, veranlassen zu größter Vorsicht.

Ein Zeuge erzählt:
„Nachdem diese Razzia war, haben sie sich gut organisiert“, erzählte der alte Mann, der neben der ehemaligen Ferienkolonie wohnte. „Die Deutschen kamen meistens zeitlich in der Früh, niemand war noch wach, außer den Jungen. Sie hatten sich unter dem Dach eine versteckte Tür eingebaut und hielten Wache. Wenn Gefahr war, verschwanden sie durch diese Tür und zerstreuten sich in den Wäldern. So haben sie vor allem ältere Leute mitgenommen, in Wagen haben sie sie abtransportiert. Die Jungen waren schon weg, viele von ihnen sind in den Maquis gegangen. Sehen Sie den Kirschbaum in meinem Garten? Der Mann von dem ich den Grund gekauft habe hat mir von einem Flüchtling erzählt, der sich im Kirschbaum versteckt hat. Er soll die ganze Nacht in den Zweigen gekauert sein, und die Deutschen sind rundherum gegangen und haben ihn nicht entdeckt. Der Kirschbaum war damals viel größer. Ich habe Äste abgeschnitten.“

Die besetzte Südzone


Die Gestapo versucht, Max Lingner zu verhaften, doch findet sie ihn nicht. Er ist ein 1888 in Leipzig geborener jüdischer Kommunist, der 1928 nach Frankreich emigriert ist und sich in Paris niedergelassen hat. Dort veröffentlicht er regelmäßig in linksgerichteten Zeitungen wie L’Humanité und Le Monde Zeichnungen und Illustrationen, die Demonstrationen und Arbeiterstreiks sowie Szenen aus dem Alltagsleben darstellen. Er veröffentlicht ebenfalls Illustrationen, die den spanischen Bürgerkrieg unterstützen und die Hitlerdiktatur verurteilen. Bei der Kriegserklärung wird er als gefährlicher Kommunist betrachtet und im Lager von Gurs interniert, wo er am 25. Oktober 1940 eintrifft. Dort erteilt er Kindern Zeichenunterricht und stellt in seinen eigenen Arbeiten die erbärmlichen Aspekte des Lagerlebens dar. Ninon Haït, die als Mitglied der Israelitischen Pfadfinder Frankreichs und Sozialassistentin des Sozialen Hilfsdienstes für Emigranten (SSAE) freiwillig im Lager interniert ist, versorgt ihn mit Papier und Farben. Auf ihre Empfehlung hin wird er in die Liste der Personen eingetragen, die im Aufnahmezentrum von Chansaye aufgenommen werden sollen, wohin er am 25. November 1941 überstellt wird. In Chansaye erhält er falsche Papiere auf den Namen Marciel Lantier und als die Gestapo seine Spur wieder aufnimmt, wird er rasch in ein anderes Aufnahmezentrum der Amitié chrétienne, nach Cazaubon, geschickt, dessen Leitung der leibliche Bruder des Abbé Glasberg, Victor Vermont, innehat.

Mit der Besetzung der Südzone durch die Deutschen wird die Aufgabe komplizierter. Nach den Razzien ist Boris Bezborodko dennoch auf seinen Posten zurückgekehrt und erhält nunmehr geheim die erforderlichen Gelder, um den Betrieb des Zentrums aufrechtzuerhalten, dessen Schützlinge immer zahlreicher werden. Zu den Insassen kommen nämlich die Geflüchteten und die Versteckten hinzu. Boris Bezborodko übernimmt es, die Jungendlichen in der Umgebung zu verstecken, wobei er mit jedem von ihnen die Verbindung aufrecht erhält. „Man musste ihnen jeden Monat Lebensmittelkarten, Tabak, Taschengeld übergeben, und vor allem ihren Mut unterstützen, ihnen das Gefühl geben, dass sie betreut und unterstützt werden.“ Boris Bezborodko leistet diese Arbeit, bis die Gestapo versucht, ihn zu schnappen und am 12. Juli 1943 im Zentrum eine Durchsuchung vornimmt. Er entkommt ihnen und geht in den Untergrund, wo er eine Widerstandstätigkeit fortsetzt.
Der Verwalter und der Direktor, die ihn ersetzen, werden nicht durch den Abbé Glasberg ausgewählt, der ebenfalls im Untergrund ist. Diese beiden Männer üben die Leitung schlampig und eigennützig aus, was dem Zentrum sehr schadet. Der Verwalter wird bald entlassen, doch sein Komplize, der Direktor, bleibt trotz allem bis zur Befreiung auf seinem Posten. Am 15. September 1945 gibt es in Chansaye noch fünfundvierzig Insassen, hauptsächlich arbeitsunfähige ältere Leute, die gezwungen sind, das Kriegsende abzuwarten, ohne Gewissheit, ihre Angehörigen wiederzufinden.

Das genaue Verzeichnis der Personen, die im Aufnahmezentrum gewohnt haben, ist uns nicht bekannt. Bei manchen wurde wegen einer Überstellung dorthin lediglich vorgefühlt, als es darum ging, die Liste der ersten Überstellungen zu erstellen. In weiterer Folge sind die Insassen entweder einzeln oder in kleinen Gruppen gekommen. Es gab ebenfalls Überstellungen von einem Aufnahmezentrum in ein anderes, Leute, die nur auf der Durchreise waren und nicht registriert wurden, ganz zu schweigen von jenen, die unter einer falschen Identität eingetragen wurden. Eine tiefergehende Arbeit über die Insassen dieses Zentrums steht noch aus.





 

 

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Jene aus Gurs, Max Lingner

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Boris Bezborodko wurde im 22 Dezember 1918 in Cestochowa (Tschenstochau) in Polen als Jüngstes von sechs Kindern der Mascha Peremolnik und des Joseph Aron Bezborodko geboren. Er kommt zehnjährig im Mai 1928 nach Frankreich. Seine Familie lässt sich bis 1931 in Saverne und dann in Paris nieder. 1939 wird er in ein Infanteriebataillon eingegliedert und am 20. Dezember 1940 demobilisiert. Er wird als Unteroffizier in Brest gefangengenommen, flieht im November und trifft im Dezember desselben Jahres in Lyon ein. Er lässt sich in Caluire nieder, wo seine Mutter wohnt.
Ab Dezember 1941 unterhält er einen Briefwechsel mit der Präfektur des Départements Rhône, um eine Reiseerlaubnis zu erhalten. Er übt die Funktion eines Verwalters im Aufnahmezentrum von Chansaye (Département Rhône) aus.
Boris Bezborodko übt seine Funktion mit großer Effizienz aus. Bei den in der Südzone im August 1942 durchgeführten Razzien gelingt es ihm sogar, die Insassen zu warnen und vierzehn von den neunundzwanzig Personen zu retten, die auf der Deportationsliste stehen. Nach diesem tragischen Ereignis übt er weiterhin seine Funktion in Chansaye aus, doch ist es der DCA bewusst, dass es nur mehr möglich ist, die Leute zu retten, indem man sie zerstreut. Boris Bezborodko, der ebenfalls im Rettungsnetz der „Sechsten“ (Sektion des UGIF, des Untergrundnetzes der Israelitischen Pfadfinder Frankreichs EIF) arbeitet, übernimmt es, den Kontakt mit den Jugendlichen aufrechtzuerhalten, die an verschiedenen Orten untergebracht wurden. Er bringt ihnen jeden Monat Lebensmittelkarten, Tabak, Taschengeld, und vor allem bringt er ihnen Mut, und das Gefühl, dass sie betreut und unterstützt werden.
Mit dem Einmarsch in der Südzone und der Anwesenheit der Deutschen im gesamten französischen Staatsgebiet wird die Aufgabe Boris Bezborodkos wesentlich komplizierter. Als die Gestapo am 12. Juli 1943 nach Chansaye hinaufkommt, um ihn zu verhaften, muss er verschwinden. Von nun an arbeitet er ausschließlich für den Widerstand.

Laut ARJF (Ehemalige jüdische Widerstandkämpfer) arbeitet er von März 1943 bis zu seiner Verhaftung in Lyon am 7. Jänner 1944 für den Widerstand. Sein Tätigkeitsbereich umfasst Lyon, Marseille und Nizza. Henri Wahl rekrutiert ihn als Verbindungsmann und betraut ihn mit der Beförderung von Waffen und Druckereimaterial. Er stellt die Verbindung zwischen Lyon-Marseille und Lyon-Nizza und den Widerstandsgruppen in diesen Städten her. Er wird am 7. Jänner 1944 mit Roger Appel in Lyon verhaftet, als sie beide eine größere Menge falscher Papiere bei sich haben. Er trägt den Namen Georges Bousquet mit Wohnsitz Caluire.
Nachdem er in die Ecole de Santé Militaire in der Avenue Berthelot, dem Sitz der Gestapo in Lyon, gebracht wurde, wird er, unter anderem in der „Badewanne“, gefoltert, doch ist ihm keine Information zu entlocken. Boris Bezborodko wird in der Festung Montluc inhaftiert. Er wurde zwar als Widerstandkämpfer verhaftet, wird aber am 3. Februar 1944 als Jude nach Drancy überstellt und mit dem Transport 67 (Matrikelnummer 173246) deportiert. Er wird nach Mauthausen, dann nach Gusen überstellt, und wird am 5. März 1945 durch die Amerikaner befreit. Er ist am 12. November 2005 verstorben.
 

Quellen:

  • Sammlung Pollak, dorot association d’histoire
  • CDJC Mémorial de la Shoah CLXVII-41a
  • Archiv SSAE
  • AD 64 72 W 166
  • AD 69 829 W 356, Nr. 76 103
  • ROSENBERG Pnina, L’art des Indésirables. L’art dans les camps d’internement français (Die Kunst der Unverwünschten. Kunst in den Internierungslagern) 1939-1944. Paris: L’Harmattan, 2003.
  • POLLAK Suzanne, Familientreffen. Eine Spurensuche, Wien: Picus, 1994. Soll 2009 in Französisch bei Traces et Empreintes unter dem Titel Nous étions indésirables erscheinen.